Nur Ochsen büffeln – Gerhard Hüther zum Lernen und der Begeisterung fürs Lernen

Und man merkt es immer stärker, bei Kindern und Erwachsenen. Ich erinner mich an eine Phantasiereise, wo ich die…

Gepostet von Gewaltfrei-Konflikte-lösen.de – Trainings in Konfliktbearbeitung am Dienstag, 24. Januar 2017

 

Kulturelle Wertekonflikte, interreligiöse Konflikte und deren Bearbeitung in der Jugendarbeit

Es gibt noch 6 freie Plätze bei der Fortbildung:
Kulturelle Wertekonflikte, interreligiöse Konflikte und deren Bearbeitung in der Jugendarbeit
Die Fortbildung findet vom 18.-20. November im Jagdschloss Glienicke beim Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut der Länder Berlin und Brandenburg statt.
Anmelden kann sich jedeR, der hauptberuflich, selbstständig oder nebenberuflich (oder auch ehrenamtlich) mit Jugendlichen arbeitet, sei es in der Jugendarbeit, in der Jugendberufshilfe oder auch mit jungen Flüchtlingen.
Hier der Ausschreibungstext:
Konflikte mit und zwischen den pubertierenden Jugendlichen sind immer herausfordernd für alle Beteiligten, besonders tiefgreifend sind Konflikte, die auf Kulturellen Werten oder Religiösen Überzeugungen beruhen. Die Arbeit mit Jugendlichen verschiedener sozialer oder kultureller Herkunft wird dann oft als schwierig oder unberechenbar erlebt. Nach Trompenaars ist Kultur wie eine Zwiebel, nur die äußerste Schale – Symbole wie Frisuren, Kleidungsstile, Logos oder Rituale wie Gesten, Tanzformen, Mutproben – sind direkt zu erkennen. Missverständnisse und Konflikte entstehen oft, weil die darunter verborgenen Schichten und Grundannahmen nicht gesehen oder nicht kommuniziert werden.In der Fortbildung werden die Grundmodelle ziviler, gewaltfreier Konfliktbearbeitung und transkulturellen Lernens vermittelt. Symbole, Rituale, Werte, Glauben, Erfahrungen, Sprache, Musik, Farben, Gerüche und andere kulturelle Schätze bilden Grund und Schlüssel zu den kulturellen Konflikten in Ihrer Einrichtung.Wir betrachten unterschiedliche Zugänge zu den äußeren und inneren Schichten der Kulturen und Religionen. Wir arbeiten ganzheitlich und erfahrungsorientiert, z. B. mit theaterpädagogischen Übungen, um Methoden auszuprobieren und eigene Interventionen für die alltägliche Praxis zu entwickeln.

Die Fortbildung kostet, da sie öffentlich gefördert wird, 8€ pro Tag, wenn man dort übernachtet kommen noch 24€ Übernachtungskosten pro Nacht dazu.
Die Trainerinnen:
Verena Mosen – Trainerin für zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung, gewaltfreie Kommunikation und Transkulturelles Lernen, Erlebnispädagogin, arbeitet seit vielen Jahren in der Jugendbildungsarbeit zu Themen um Konflikte, Gewalt und Aggression und Transkulturalität. Ausserdem unterrichte ich als Dozentin zukünftige staatl. Erzieher_innen
Sebastian Seelig – Trainer für zivile, gewaltfreie Konfliktbearbeitung, gewaltfreie Kommunikation und Transkulturelles Lernen, arbeitet viel an Förderschulen und mit politischen Gruppen, sowie Hausprojekten in/um Leipzig.

Anmeldeschluß 01.10.2015, hier:
http://sfbb.berlin-brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb2.c.462476.de
Bei Anmeldung sagt mir doch bitte auch kurz Bescheid, meine email Adresse:

info@verenamosen.de

Und wenn Sie Fragen haben, können Sie sich auch hier melden.

Canaan Conference 2014 – Frauenfriedenskonferenz Israel-Palestine-Germany

Impressionen einer gelungenen Frauenfriedenskonferenz, die ich mit vorbereitet und durchgeführt habe.

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Alle Teilnehmerinnen aus Israel, Palästina und Deutschland zum Abschluss der Konferenz

 

 

 

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Präsentation von Projektideen

 

 

 

 

 

 

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Ergebnisorientiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Emanzipiert und schlau

 

 

 

 

 

 

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intensive Arbeitsphase

 

 

 

 

 

 

 

Systemisch Ökosophische Erlebnispädagogin – Neues Trainerinnenzertifikat

Into The Wild – Erweiterung der Trainerinnenkompetenz um Erlebnispädagogik

 

Auch das kann ich jetzt ;))

Zu meinen bisherigen Trainerinnenkompetenzen ist eine neue, erfolgreich abgeschlossene Ausbildung dazu gekommen.

Ich darf mich jetzt systemisch ökosophische Erlebnispädagogin benennen und damit auch Trainings und Klassenfahrten mit erlebnispädagogischen Elementen durchführen.

Ich mache das übrigens sehr gerne.

Was genau kann eine Systemsisch Ökosophische Erlebnispädagogin?

Lassen wir das Zertifikat für sich sprechen:

Erlebnispaedagogik_Zertifikat-001

Masterplan Freie Heide veröffentlicht

Masterplan Freie Heide veröffentlicht – nach zwei Jahren partizipativer Bürgerbefragung, workshops und Analyse veröffentlichte ich mit meinem Kollegen Sebastian Seelig das Konzept zum Umgang mit der Geschichte des Bombodroms und der Bürger_innenbewegung für eine Freie Heide, sowie deren soziokulturellen Auswirkungen für die Region.

Der Masterplan ist auf der Seite des Auftraggebers einsehbar, downloadbar. Gedruckte Exemplare gibt es in Restbeständen bei der Friedensscheune e.V. und bei mir.

Die eigentliche Auflage ist nämlich schon vergriffen!!

http://www.friedensscheune.de/masterplan.htm

 

Über Gruppenhierarchien – wie im Himalaya so auch im echten Leben

Wie jüngst in einer Studie über Himalaya-Besteigungen zwischen 1905 und 2012 herausgefunden wurde, ist eine zu strenge Führungshierarchie tödlich – im Himalaya wie im echten Leben

 

Eine autoritäre Führungskultur, Hierarchieen, schwarze Pädagogik erleichtert vermeintlich das Erreichen eines Ziels und den Gipfelerfolg, jedoch auf Kosten des Lebens und der Gesundheit – risky!

Ich habe das oft erlebt, dass sich hierarchische und autoritäre Systeme zu Tode regieren, sei es in Schulklassen, in denen Lehrer_innen mit schwarzer Pädagogik die gruppendynamik ersticken und dadurch Gewalt, Angst, Misstrauen stärker hervortreten oder sei es ein streng hierarchisch geführtes Unternehmen, dass seinen eigentlichen Zweck aus den Augen verlor und sich aus lauter hierarchischem Führungskult heraus zu Tode geführt hat. Es gibt nur noch 400 statt 400 Mitarbeiter_innen, die Gewinne sind eingebrochen, Standorte geschlossen und die Unternehmenskultur ist tödlich…

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/bergsteiger-teams-zu-strenge-hierarchie-kann-toedlich-sein-a-1013726.html

Präsentation Masterplan Freie Heide – Stadthalle Wittstock

Einladung-Präsentation-1Einladung-Präsentation-2Die Friedensscheune und ich laden Sie herzlich zur Präsentation meines 2 Jahres_Projekt:

Erstellung eines Konzept für den Umgang mit der Geschichte des Bombodroms und der Bürgerbewegung für eine Freie Heide

ein.

Die Präsentation des Konzeptes und des daraus erstellten Buches findet am Freitag, den 26. September um 18 Uhr in der Stadthalle in Wittstock statt.

Ich würde mich freuen, wenn wir Sie dort begrüßen dürften. Hier finden Sie den Link zur Einladung, um Anmeldung wird gebeten.

Einladung-Praesentation

 

 

Zwischenbericht Masterplan Freie Heide – Teilprojekt II: „Entwicklung eines Konzepts für den Umgang mit der Geschichte des Bombodroms und der Bürgerbewegung für eine freie Heide sowie mit deren soziokulturellen und gesellschaftspolitischen Auswirkungen“

Die Freie Heide und die Bürger_innen in der Region wollen in die Zukunft gehen!

Ich darf die Menschen in der Region seit letztem Jahr bei ihrer Regionalentwicklung begleiten

Im Verein „Regionalentwicklung Ostprignitz-Ruppin e.V.“ und in der „Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Kyritz-Ruppiner Heide“ werden derzeit unter dem Titel „Masterplan Freie Heide“ verschiedene Projekte zur Entwicklung des ehemaligen Bombodroms diskutiert.

Das erste konkrete Vorhaben ist die Erstellung eines Gesamtkonzepts für den Umgang mit der Geschichte des Bombodroms und der Bürgerbewegung für eine freie Heide. Dieses Gesamtkonzept erarbeite ich mit einem Kollgen zusammen im Auftrag des Vereins „Friedensschuene e.V.“
Nachdem wir zwischen September 2013 bis März 2014 über 60 Personen zu ihren Ideen und Wünschen zum Umgang mit der Geschichte des Bombodroms und der Bürger_innenbewegung befragt haben, sind die Ergebnisse jetzt in einem öffentlichen Zwischenbericht zusammengefasst worden.

http://www.friedensscheune.de/download/mosen-seelig_zwischenbericht-bombodrom.pdf

Viel Spaß beim Lesen!

Esther Bejarano auf dem Friedensfestival Berlin

Am Sonntag hat vor dreißig Leuten im strömenden Regen und Gewitter das Konzert von Esther Bejarano, einer Überlebenden des Mädchenorchesters von Ausschwitz zusammen mit Microphone Mafia stattgefunden. Wir haben vorher mit Esther darüber geredet, ob sie wirklich vor dreißig Leuten im Gewitter spielen und singen will, wir hätten das verstanden, wenn sie ablehnte. Aber sie wollte unbedingt das Konzert singen. 
Es wurde in etwa das bewegendste, was ich je erlebt habe.
Manchmal habe ich einen dicken Kloß gehabt und ein paar Tränen gelassen, mal lauthals mitgesungen.
Die anderen Leute, die um mich rum waren, waren Obdachlose, Flüchtlinge, ein geistig behinderter junger Mann, zwei alte Frauen, die zufällig vorbeigelaufen sind und da geblieben sind, gleichzeitig geheult und gehüpft und mitgesungen haben und natürlich wir Helfer_innen und Organisator_innen des Friedensfestivals…
Das war ein besonderer Moment, den ich wohl so schnell nicht vergessen werde.
Das Video ist zwar aus Weimar, aber die selben Lieder  sind am Sonntag auf dem Alex gespielt worden…
Die Texte sind dann aufgrund der Wetterlage entfallen, aber es schadet nicht, sich das anzuhören….
Ich freue mich über die Gnade, als die ich es empfinde, ab und zu, aufgrund meiner Arbeit, solche aus sich heraus leuchtende Menschen kennen lernen zu dürfen.
Menschen, wie Esther Bejarano, Stella Tamang, Desmond Tutu, Dennis Goldberg, Bischof Kameeta, Subi Subi, Daoud Nazar,Dorothee Sölle um nur ein paar dieser Streiter_innen für eine gerechte und friedliche Welt zu benennen, denen ich schon persönlich begegnen und von ihnen lernen durfte…
Gerne teile ich diese besonderen Momente mit euch….
Esther Bejarano — Die singende Überlebende von Auschwitz
Geboren im Jahr 1924 gehört Esther Bejarano zu den letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde sie gezwu…

International Canaan Conference – Dezember 2014

Wir weigern uns Feinde zu sein!

Ideen und Hintergründe der

Internationalen Frauenfriedenskonferenz, Dezember 2014

in Berlin

Der Konflikt heisst nicht “ Israel – Palästina”

 Die Wurzel des Konflikts heißt:

    Dominanz der Militanz über Weisheit, des Materialismus über Moral, der Selbstjustiz über das Völkerrecht.

    Der “Nahost-Konflikt“ gilt in vieler Hinsicht als zentraler Konflikt, als Königsdisziplin.

    Er ist das politische Schachspiel der Strategen und Diplomaten.

    Er ist zu einem Kampf von Gleichgesinnten geworden, die einzig darauf fixiert sind, den Gegner vernichtend zu schlagen, matt zu setzen, zur Aufgabe zu zwingen.

    Die Königsdisziplin kennt kein Mitgefühl, nicht mit dem entmenschlichten <Feind>, aber auch nicht mit den eignen Figuren, die dem Schlagen und geschlagen Werdens, dem Töten und getötet werden unterworfen sind.

    Am Rande wird jeder Schachzug aufmerksam beobachtet, analysiert, kommentiert, strittig diskutiert.

    Doch schnell verfallen die Zuschauer wieder in gebanntes Schweigen, während sich die Bauernopfer rechts und links des Spielfelds türmen.

    Ein destruktives Spiel.

    So wie es ein destruktiver, jede Menschlichkeit verlierender „Konflikt“ ist, dessen Dynamik immer fataler wird.

EINE FRAUENKONFERENZ

Die stärksten, vielseitigsten, agilsten Kräfte des „Spiels der Könige“ sind nicht die Könige, sondern die Damen.

Wenn die Damen die Schlacht verweigern und den zukünftigen Generationen den Samen der Vernunft, der Liebe, der Lebensbejahung säen, das Feld miteinander teilen, gewaltfreie Konfliktlösung pflegen, die politischen und sozialen Teilhabe verstärken, wirtschaftliche Autonomie anstreben, interkulturelle Di

aloge vertiefen und dabei von einer tatkräftigen, pazifistischen Gemeinschaft unterstützt werden, kann die Dominanz der kruden Gewalt gebrochen werden.

Die neuen Spielregeln heißen dann:

Ich-Du-Wir

    Solidarität,

    Schutz,

    Respekt,

    Verantwortung,

    Empathie

    oder einfach nur: “soziale Intelligenz“

AUCH FÜR MÄNNER

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der englischsprachigen Konferenz in Bozen sind eingeladen, mit Workshops, Vorträgen, World – Cafés etc. konkrete Projekte der internationalen Zusammenarbeit vorzustellen.

Dazu gehören Jugendbegegnungen, NGO – und Schulpartnerschaften, Bildungs-Kultur- und Sportveranstaltungen oder auch Medienproduktionen mit denen kurzfristig und effizient eine Überwindung der Grenzen ermöglicht werden können.

http://www.canaan-conference.org/index.php/de/

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